Keine Senkung der Klassenschülerhöchstzahl an den BMHS

05. Mär. 2008

 Das Koalitionsübereinkommen für diese Gesetzgebungsperiode sieht im Bereich „Bildung“ vor, dass „zur Steigerung der Unterrichtsqualität und des Unterrichtsertrages“ die Klassenschülerhöchstzahl auf 25 abgesenkt wird. Die Umsetzung, so das Programm, beginnt aufsteigend in der ersten Schulstufe jeder Schulart. Im laufenden Schuljahr wurde teilweise mit einer Absenkung der Klassenschülerhöchstzahl, lediglich im Bereich der Pflichtschulen sowie der AHS-Unterstufe, begonnen.

Ich habe daher eine umfangreiche parlamentarische Anfrage an Frau Ministerin Schmied gerichtet, unter anderem ab wann mit der Senkung der Klassenschülerhöchstzahl in der Sekundarstufe II, insbesondere bei den BMHS, gestartet.
Vor kurzem ist die Antwort von Frau Ministerin Schmied eingetroffen, demnach hätte „eine der Unterstufe entsprechende Senkung der Klassenschülerinnen- und -schülerhöchstzahl aus räumlichen, personellen und strukturellen Gegebenheiten vor allem an den BMHS nach Erstberechnungen des Ressorts eine Reduzierung der Aufnahmekapazität in den ersten Jahrgängen/Klassen von rund 2.500 Schülerinnen und Schülern zur Folge.“ Daher ist offenbar an eine generelle Senkung der Klassenschülerhöchstzahl nicht gedacht, statt dessen wird „die Strategie verfolgt, die Ausbildungsplätze zu erhalten und gleichzeitig durch Teilungen und kleinere Gruppen in bestimmten Unterrichtsgegenständen (in den Gegenständen Deutsch, Mathematik und in einem facheinschlägigen Pflichtgegenstand) das Betreuungsverhältnis zu verbessern.“

Klicken Sie hier für die gesamte parlamentarische Anfrage.

 

Klicken Sie hier für die Anfragebeantwortung durch die Frau Bundesministerin.