City Patrol unterstützt Polizei

23. Okt. 2007

 

 

„Tulln hat im Vergleich zum Vorjahr leider eine 43%ige Steigerung bei Sachbeschädigungen und Körperverletzungen unter Jugendlichen zu verzeichnen“, berichtet Major Sonja Fiegl. Die „Hot Spots“ sind dabei der Hauptplatz, der Skaterplatz auf der Donaulände, der Stadtgraben und die Bahnhofstraße sowie das Gelände rund ums Bundesschulzentrum und die von dort zum Bahnhof verlaufenden Straßenzüge. 

 

Als Sicherheitsmanager der Stadtgemeinde habe ich daher vorerst einmal zeitlich befristet eine private Sicherheitsfirma beauftragt,  das nächtliche Treiben in der Stadt zu beobachten und gegebenenfalls die Polizei zu informieren, wenn sie Sachbeschädigungen bemerkt bzw. die Verursacher – bis zum Eintreffen der Polizei – anzuhalten. Bereits nach dem ersten Wochenende lässt sich eine positive Zwischenbilanz ziehen. Die einsatzerfahrenen City Patrol-Mitarbeiter hielten drei Jugendliche nach vollzogenen Sachbeschädigungen an und übergaben sie der Exekutive.

 

Die Tullner Polizei leistet wertvolle Arbeit, aber sie kann auch nicht überall sein. Das jahrelange Bemühen aller Parteien um mehr Beamte für unsere dynamisch wachsende Stadt war bisher erfolglos. Als zuständiger Sicherheitsmanager von Tulln möchte ich weder die Polizei noch die Bevölkerung im Regen stehen lassen.

 

Jene Bürger, die von Günter Kraft (siehe Bild von der SPÖ-Homepage) als Stadtrat für öffentliche Sicherheit konkrete Maßnahmen in seinem Zuständigkeitsbereich erwartet hatten sollten jetzt endlich erfahren, dass nachweislich absolut nichts geschehen ist. Ein Blick auf die Tagesordnungspunkte der Gemeinderatssitzungen seit der letzten Wahl zeigt, dass sich Günter Kraft mit effektiven Maßnahmen zum Schutz der Tullner Bevölkerung nie auseinander gesetzt hat. Nur über den Personalstand der Polizei zu jammern ist zu wenig! Günter Kraft nutzte seine Chance nicht, daher ist er als Sicherheitsstadtrat untragbar. Die ÖVP schaut dabei nicht mehr länger zu: Die City-Patrol steht für das aktive Handeln der ÖVP und für ein echtes Interesse an jedem Bürger.

 

Mein Tipp an Kraft der als SPÖ-Fraktionsobmann sehr stolz auf den „roten Schirm“ ist: Schon manch einer meinte mit einem aufgespannten Schirm lässt sich’s gut fliegen, die Landung war dann umso härter: Bewusst falsches Informieren der Bevölkerung und sog. Trittbrettfahren fällt irgendwann auf.

 

Medienberichte:

ORF NÖ 1. Bericht, ORF NÖ 2. Bericht

Die Presse, NÖN, Kurier, Bezirksjournal,

Bezirksblatt 

P3TV

 Unter anderem: