Wassersicherheitsplan für Tulln

03. Sep. 2007

Vor kurzem konnte ich einem Fachpublikum ein außergewöhnliches Pilotprojekt in Niederösterreich präsentieren: Den neuen Wassersicherheitsplan der Stadt Tulln. Durch diesen Plan können alle sensiblen Punkte von der Wassergewinnung in den Brunnenfeldern bis zur Wasserentnahme in den Haushalten noch besser überwacht werden als bisher. Gefahren für die Tullner Trinkwasserversorgung werden so frühzeitiger erkannt und bewertet.

Die Vorbereitungen für den Wassersicherheitsplan waren sehr umfangreich. Es wurden unter anderem sämtliche technische Anlagen von den Pumpanlagen, Leitungen bis hin zu den 570 Knotenpunkten und 445 Hydranten in eine neue Betriebsführungssoftware eingearbeitet. Das Programm stammt von der Firma Rittmeyer, die sich schon sehr lange erfolgreich mit Betriebsführungssoftware beschäftigt. Die Überwachung der Wasserdaten hinsichtlich sämtlicher Grenzwerte erfolgt durch das Tullner Labor Dr. Manfred Frenzl.

Für den Wassersicherheitsplan der Stadtgemeinde Tulln gibt es reges Interesse sowohl von der österreichischen Vereinigung des Wasserfaches (ÖVGW) als auch aus dem Ausland wie zum Beispiel von der Stadt Bratislava (Pressburg) in der Slowakische Republik.